Donnerstag, 29. Mai 2014

Franziskus auf Höhenflug

Bei den Auslandsreisen der letzten Päpste ist es zur Tradition geworden, dass mitfliegende Reporter ein Interview mit dem Heiligen Vater bekommen. Franziskus, der es liebt, im Mittelpunkt zu stehen, setzt diese Tradition selbstverständlich fort. Dabei scheint ihm allerdings die Agua de Valencia zu Kopf gestiegen zu sein. Zwar lehnte er sich schon vor einem Jahr gewaltig aus dem Fenster (ich glaube bei der Reise anlässlich des Weltjugendtages), behauptete jedoch als "Sohn der Kirche" an ihrer Lehre festhalten zu wollen. Diesmal allerdings offenbart Franziskus bei der Reise ins Heilige Land seine häretische Theologie ganz unverblümt. Es ist die Pflicht der Inquisition 2.0, diese Irrtümer mit entsprechender Wertung an dieser Stelle zu veröffentlichen:

Auf die übliche Infragestellung des Zölibats antwortete Franziskus nicht nur positiv, sondern geradezu progressiv: Innerhalb der Kirche Christi gäbe es ja bereits verheiratete Priester (z.B. in den orientalischen Riten oder bei konvertierten Protestanten). Da es sich beim Zölibat außerdem um kein verpflichtendes Dogma handelt, sei die Tür für die Abschaffung des Zölibats "offen." Franziskus vergisst, dass nicht nur Dogmen in der Kirche verpflichtend sind, sondern auch andere Glaubenssätze und Vorgaben der überlieferten Disziplin. Ebenso fordert es der Heilige Stuhl schließlich auch von der Piusbruderschaft: Wenn sie nicht das ganze nachkonziliare Lehramt mit all seinen Praktiken akzeptiert, wird die Piusbruderschaft als illegitim und außerhalb der Kirche betrachtet. Wenn nun aber Franziskus sich selbst nicht an das ganze vorkonziliare Lehramt hält und ihre Praktiken verwirft, dann stellt er sich durch seine eigene Definition selbst außerhalb der Kirche Christi.

Franziskus hat über den Stand der Seligsprechung von Papst Pius XII. informiert. Angeblich gibt es noch keine Wunder, die auf seine Fürsprache gewirkt worden sind. Hier verschließen Franziskus und die zuständige Kongregation allerdings die Augen vor der Wirklichkeit und hören lieber auf die Juden, die diesen großen Papst immer wieder verurteilen. Außerdem gelten für den konservativen Papst Pius XII. offenbar andere Verfahrensregeln: So war es möglich, dass der progressive Papst Johannes XXIII. kürzlich durch persönliche Intervention von Franziskus sogar (regelwidrig) heiliggesprochen wurde, obwohl kein einziges Wunder auf seine Fürsprache gewirkt wurde. Hier wird also mit zweierlei Maß gemessen. Franziskus gibt letztendlich direkt zu, dass die Kanonisierung dieser beiden Päpste ein Politikum ist: Bei Pius XII. geht es um die Juden, die offenbar höheren Wert haben als die Heiligkeit, und bei Johannes XXIII. geht es um das letzte Konzil, das heiliggesprochen werden sollte.

Bezüglich der kommenden Bischofssynode nahm Franzisus Stellung zu folgender Behauptung: "Die Synode dient dazu, den wiederverheiratet Geschiedenen die Kommunion spenden zu können." Franziskus gefällt diese Aussage nicht und so warf er lapidar in den Raum: "Als würde sich alles auf eine Kasuistik reduzieren!" Mit diesem Satz hat er allerdings indirekt bestätigt, dass es sich bei diesem Thema um eine vorgesehene "Kasuistik" handelt, die dann sogar mit noch "viel umfassenderen" Themen die kirchliche Lehre verändern soll.

Vom Papsttum hat Franziskus eine ganz andere Vorstellung als die Kirche Christi. Es sei nunmehr eine Pflicht für die Päpste zurückzutreten, wenn sie sich für zu alt oder für zu schwach fühlen. Diese emeritierten Päpste seien dann sogar eine eigene Institution, die jedoch nach dem Vorbild Seiner Heiligkeit Papst Benedikts XVI. den Mund zu halten hätten. Solche Vorstellungen widersprechen klar der gesunden kirchlichen Tradtition und können höchstens bei den Protestanten einen Platz haben.

Mit der Einladung der beiden Staatspräsidenten Peres und Abu Mazen in den Vatikan hätte Franziskus keine politischen Ziele verfolgt. Vielmehr ging es ihm darum, mit einem Juden und mit einem Moslem gemeinsam zu beten. Nur Papst Johannes Paul II. hat es in der langen Geschichte des Papsttums fertig gebracht, gemeinsam mit Andersgläubigen zu beten. Auf diese Weise wird jedoch der katholische Glaube mit diesen fremden und häretischen Weltanschauungen proaktiv vermischt und geradezu verwässert. Das scheint für Franziskus aber nicht von Belang zu sein: So lässt Franziskus die Andersgläubigen sogar am liturgischen Friedensgruß teilhaben (communio in sacris), was nach der Lehre der Kirche klar und deutlich verboten ist. Franziskus fehlt einfach der Sinn für die kirchliche Lehre: Es wäre schließlich völlig legitim gewesen, wenn er seine Ehrengäste außerhalb der Liturgie mit solchen Gesten bedacht hätte (was er ja dann auch tat, aber vermutlich hält doppelt besser).

In der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem gewährte uns Franziskus einen Einblick in seine ganz eigene Auffassung der simpelsten Grundzüge der katholischen Theologie: Er stellt direkt und ausdrücklich in Frage, ob Gott Vater wissen konnte, wie schlecht der Mensch sein kann. Er behauptet sogar, dass sich Gott Vater "vielleicht nicht einmal einen solchen Abgrund [den Holocaust] vorstellen" hätte können. Die Inquisition 2.0 sieht sich nunmehr mit traurigem Herzen zur Aussage verpflichtet, dass es sich hierbei um eine öffentliche und offensichtliche Häresie handelt. Gott ist allmächtig und allwissend. Selbstverständlich wusste Gott Vater, zu welchen Grausamkeiten der Mensch fähig ist und welche Gräuel er in die Tat umsetzen würde.

Nach diesen wenigen aber verhängnisvollen Tagen von Franziskus im Heiligen Land, die ihn eigentlich durch die Gnade Gottes zu mehr Frömmigkeit und zu tieferem Glauben hätte führen müssen, ist uns nun eines klar:

Wir haben einen Häretiker als Papst!

Dominicus

Mittwoch, 28. Mai 2014

Katholikentag in Regensburg. Alles, bitte nur nicht katholisch

Das Programm des diesjährigen Katholikentages, der im schönen Regensburg stattfindet, ließt sich wie eine Schmähschrift des Glaubens. Der geneigte Leser und gläubige Katholik mag seinen Augen nicht trauen, sollte er er sich wahrlich antun, das Programm zu studieren und in sich wirken zu lassen.
Man ist geneigt zu fragen, was denn überhaupt noch "Katholisch" sei, an diesem Zusammentreffen der Katholiken und auch wenn es schwer fällt muss gesagt werden, das grade noch der Name, die Bezeichnung noch "katholisch" ist. Und wie leer Worte sein können, das weiß wohl jeder zur genüge.

Aber sehen wir uns doch einmal an, was denn genau an diesem "Event" geplant ist.

Zum einen lässt der Titel "Mit Christus Brücken bauen" nichts gutes erahnen, und tatsächlich eitert das Geschwür der Ökumene weiter vor sich hin und überschatten das ganze Zusammentreffen. Und was wird dagegen unternommen? Nichts. Die Veranstalter gehen davon aus, das jeder der sich auf den Weg zum Katholikentreffen macht bereits im Bilde ist, das hier andere Glaubensgemeinschaft den Ton angeben. Deshalb wird auf der Homepage des Katholikentages auch garnicht mehr der tiefere Sinn des Slogans erklärt, sondern lediglich von einem Theologieprofessor mehrere berühmte Brücken aufgezählt und erklärt. Ja, sie haben richtig gehört; Ein wenig überspitzt ausgedrückt könnte man sagen; Komm als Glaubender, gehe als Diplom Architekt, Fachgebiet Brückenbau.


Die Gästeliste spart auch nicht mit protestantischem Einfluss; Angela Merkel, Joachim Gauck und unvermeidlich die einstige Hannoveraner Bischöfin Käßmann. Daneben noch unbedeutende Bands, Moderatoren und freikirchliche Absolventen diverser Autorenschulen. Alles in allem kann man sagen, das jeder reden darf, solang er keine eindeutigen katholischen Positionen vertritt, den wahren Glauben verteidigt, oder ein Machtwort gegen den sich immer weiter ausbreitenden verfälschten Glauben hält. Ludwig Schick, Erzbischof von Bamberg, wird da keine Ausnahme sein. Und der weitere hochklerikale Gastredner Marx, Erzbischof von München- Freising, zieht es vor, über den Kapitalismus zu sprechen.


Weiterhin ist das Programm übersättigt von Bibelstunden, Gebetskreise, Diskussionsforen, Klatschen, Singen und Tanzen, alles das, was man in selbstgestalteten Gottesdiensten der Protestanten erwartet. Überallem thront natürlich der Papst, jener Mann, der mit seiner Einstellung Millionen Katholiken dazu bewegt, die Kirche und ihre Sakramente zu schänden und dies als "Befreiung" zu sehen.



Ein Punkt schlägt besondere Wunden. Am heutigen Tag, Ascensio Domini, verzeichnet das Programm unzählige Gottesdienste und Andachten, allesamt evangelisch, freikirchlich usw. KEIN!!! Katholischer Gottesdienst ist im Programm verzeichnet. So weit sind wir schon gekommen, das auf dem Katholikentag der katholische Gottesdienst (und das an einem Fest 1. Klasse) fehlt.




Das Urteil über den Katholikentag, der mittlerweile zur diabolischen Versammlung verkommen ist, muss noch gesprochen werden. 




Hadrian                                                                                   Am Hochfest Ascensio Domini 2014

Donnerstag, 22. Mai 2014

Neuigkeiten aus der Konzilskirche

Der Papst hat exkommuniziert - so programmatisch verkünden es heute Medien und Konservative. Die einen um Stimmung gegen Franziskus zu machen. Die anderen um ihre eigene Hoffnung zu stärken, dass das Lehramt und die kirchliche Disziplin noch nicht ganz verloren sind. Aber nun zu den Tatsachen: Martha Heizer, die Vorsitzende des modernistischen Vereins "Wir sind Kirche", und ihr Ehemann wurden wegen Simulation des heiligen Meßopfers exkommuniziert. Nun heißt es, dass Papst Franziskus hierfür verantwortlich sei. Allerdings hat er vielmehr nur seine mündliche Zustimmung zu dieser Entscheidung gegeben, wie es im kanonischen Verfahren vorgesehen ist. Dabei hatte er übrigens keine andere Wahl, weil Exkommunikationen aufgrund solcher Straftaten immer wieder, insbesondere unter seinen Vorgängern, vorgenommen wurden.

Es ist also kein eklatanter Skandal, was da jetzt in Österreich stattgefunden hat, sondern ganz einfach Gerechtigkeit. Wer in einem Kleingärtner-Verein grob gegen die Regeln verstößt, wird sich schließlich auch mit dem Ausschluss konfrontiert sehen, ebenso wie ein Drogen-Konsument im Sportverein. Papst Franziskus hat sich also nicht zur kirchlichen Lehre bekehrt, sondern er hat nur seine gewöhnlichen Amtspflichten wahrgenommen. Statt jetzt also zu jubeln wie manch konservativer Katholik, könnte man den zuständigen kirchlichen Stellen vielmehr Untätigkeit vorwerfen, da das Verfahren lange Zeit verschleppt wurde.

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Die Inquisition 2.0 darf an dieser Stelle noch auf ein paar weitere Vorkommnisse der letzten Zeit aufmerksam machen:

Bei seinen Predigten und Ansprachen lässt Papst Franziskus immer wieder seine progressive Ader durchscheinen. Beispielsweise ruft er dazu auf, blind auf gewisse Eingebungen zu hören und in der Kirche mehrere Schritte vorwärts zu gehen, denn hier sei es der Heilige Geist, der die Kirche antreibt. Dabei vergisst der Stellvertreter Christi, dass es vor allem seine Aufgabe ist, genau diese Eingebungen genau zu prüfen und nicht in Fallstricke des Widersachers zu treten. Wir hoffen, dass sich Papst Franziskus möglichst bald vollständig in sein Amt eingearbeitet hat und dann zu dieser wichtigen Erkenntnis gelangt. Immerhin sagt er derzeit: Wenn man eine Eingebung hat, die man nach eingehender Prüfung für unvernünftig hält, dann solle man dieser Eingebung trotzdem folgen, um dem Herrn nicht widersprechen zu müssen. So eine irrsinnige Denkweise hat es bei den Nachfolgern des heiligen Petrus noch nie gegeben.

Ein weiteres Thema war die im Raum stehende Taufe für Mars-Männchen. Offenbar hat Papst Franziskus vor, demnächst mit dem Aspergill Weihwasser in den Himmel zu spritzen, um etwaige außerirdische Geschöpfe zu taufen. So sei es schließlich auch bei den ersten Christen gewesen, als sie nicht wussten, ob auch Heiden getauft werden sollen. Vielleicht müssen den NASA-Expeditionen zukünftig Weihwasser-Tuben mitgegeben werden (für die Not-Taufe bei eventuell auftauchenden Aliens).

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Zu den immer wieder vorkommenden und mittlerweile populär gewordenen Telefonanrufen von Papst Franziskus hat der vatikanische Presse-Sprecher Federico Lombardi Stellung bezogen: Es handele sich um persönliche pastorale Gespräche, die nichts mit seinem öffentlichen Wirken zu tun hätten. Der Vatikan will uns also einreden, dass es den regierenden Papst zweimal gibt: Einmal als Privatperson, wo er es kunterbunt treiben kann, wie er gerade will, und dann als Amtsträger, wo er sich, sofern er will, ein wenig zusammenreißen muss. Die Wissenschaftler unserer Forschungsabteilung arbeiten übrigens gerade an einem Stimmungsring, der den jeweiligen schizophrenen Zustand Seiner Heiligkeit anzeigt, damit Klerus und Laien wissen, ob sie Papst Franziskus nun glauben können oder nicht.

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Bezüglich der Debatte um die Zulassung von Wieder-Verheirateten zur heiligen Kommunion hat sich deren Verfechter Kardinal Kasper zu Wort gemeldet: "Darf man in einer solchen Situation, in der der Pönitent ehrlich bereut und den guten Willen bezeugt, nach besten Kräften aus dem Glauben zu leben, die Absolution verweigern? Ist es bei Gott denkbar, dass jemand in ein Loch fällt, aus dem es keinerlei Ausweg gibt? Wenn das bei Gott unmöglich ist, warum dann nicht auch in der Kirche?" Hierzu erlauben wir uns die Piusbruderschaft zu zitieren, die treffend die gültige kirchliche Morallehre zu diesem Punkt zusammenfasst:

"Zur aufrichtigen Reue und Umkehr gehört es, dass er [Anm. d. Inq.: der Pönitent (und auch Kardinal Kasper)] sich von der Sünde trennt und den festen Vorsatz fasst, die Sünde nie mehr zu wiederholen, was freilich ohne den Beistand und die Gnade Gottes nicht möglich ist. Dies bedeutet aber mit Bezug auf die geschiedenen Wiederverheirateten, dass die Partner sich dazu entschließen, sich zu trennen oder, wenn dies aus wichtigen Gründen (z.B. auf Grund der Kinder) nicht möglich ist, die ehelichen Akte künftig zu unterlassen und wie Geschwister zusammenzuleben."

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Auf www.summorum-pontificum.de wird der konservative Kleriker Dr. Guido Rodheudt zitiert: Er vergleicht die kirchliche Liturgie mit dem weltlichen Theater. Dieser Vergleich ist durchaus nicht neu, aber deswegen nicht weniger kritisch zu sehen: Ebenso wie der Zuschauer im Theater würde es Gott in der Liturgie nicht ertragen, wenn es Ablenkung gäbe. Diese Aussage ist schlichtweg schwachsinnig, da der allmächtige Gott stark genug ist, um die noch so schwere Sünde des Menschen auszuhalten: Für Gott gibt es nichts, das ihm gefährlich werden kann. Der hochwürdige Kleriker hat vermutlich nur die falschen Worte gewählt. Aber es geht ja noch weiter: Gerade Dr. Rodheudt, der durchaus der überlieferten Liturgie zugeneigt ist, behauptet, dass die Liturgie keinen Zweck habe. Sie sei vielmehr die bloße Begegnung mit Gott. Hier vergisst der Zitierte, dass es sich beim Kult der Geschöpfe gegenüber Gott um eine von Gott selbst gesetzte Pflicht handelt. Wenn wir die Liturgie feiern, dann erfüllen wir diese Pflicht und lassen Gott das schuldige Lobopfer angedeihen. Warum stehen schließlich die Scharen der Engel an Gottes Thron und loben ihn ohne Unterlass? Weil das als Zweck die größere Ehre Gottes hat. Welches Geschöpf das vergisst, sei es auch ein Kleriker, bedarf zumindest der Selbstreflexion.

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Zuletzt erlaubt sich die Inquisition 2.0 dem geneigten Leser noch mitzuteilen, dass Anfang August diesen Jahres ein Konzil unserer Inquisitoren stattfinden wird. Stellungnahmen, Anfragen und Petitionen diesbezüglich werden gern entgegengenommen.

Dominicus

Sonntag, 27. April 2014

Manifestierung des Schismas

Heute hat "Papst" Franziskus einen folgenschweren Akt vorgenommen, indem er seine Vorgänger Johannes XXIII. und Johannes Paul II. als Heilige kanonisierte. Dabei war die ganze Welt Zeugin einer dreifachen Lüge und einer dreifachen Blindheit: Dreimal behauptete Kardinal Angelo Amato, dass die gesamte Kirche und alle Gläubigen die Heiligsprechung der beiden Päpste fordern würden und dreimal hat Franziskus seine Augen verschlossen und dies als Wahrheit akzeptiert. In Folge dessen hat er entschieden, dass Johannes XXIII. und Johannes Paul II. als Heilige zu betrachten sind und durch die Gläubigen in frommer Weise verehrt werden müssen. Die Inquisition 2.0 weist darauf hin, dass es innerhalb der Kirche bereits seit vielen Jahren genügend Gegenstimmen gegeben hat und dass zumindest Johannes Paul II. wegen verschiedener Zweifel nicht als Heiliger verehrt werden sollte.

Klerikale Vatikan-Insider haben in den vergangenen Tagen immer wieder geäußert, dass es der Wille von Franziskus war, unbedingt beide Päpste gleichzeitig heiligsprechen zu wollen, obwohl es im Kanonisiergungsverfahren immer wieder Stolpersteine gegeben hatte, die eine so schnelle Heiligsprechung eigentlich hätten ausschließen müssen. Franziskus sah das anders: "Wenn überhaupt, dann sprechen wir aus Kostengründen nur beide heilig; da sparen wir." Die Heiligen der Kirche fallen also dem Mammon zum Opfer und bei ihrer Erhebung zur Ehre der Altäre geht es in Zukunft nur noch um Kommerz.

Oft genug haben sich die Medien in letzter Zeit über die inflationären Heiligsprechungen amüsiert und objektiv feststellen müssen, dass dieser enorme quantitative Zuwachs nur zulasten der Qualität der Heiligkeit gehen kann. Bereits Johannes Paul II. hatte das Heiligsprechungsverfahren vereinfacht. Wenn früher ein Heiliger kanonisiert wurde, dann war er auf der ganzen Welt bekannt und ist bereits intensiv verehrt worden. Die Heiligen der heutigen Zeit sind hingegen oftmals nur regional bekannt und können somit gar nicht die ursprünglichen Voraussetzungen für die Kanonisierung erfüllen. Wie soll schon ein Heiliger durch die ganze Kirche verehrt werden, wenn er gar nicht überall bekannt ist!?

Auch die Wunder, die Voraussetzung für die Heiligsprechung sind, werden oftmals kirchenintern in Zweifel gezogen. Dabei entzieht sich beispielsweise die Anerkennung eines Heilungswunders bereits dadurch jeglicher Glaubwürdigkeit, indem hierfür ein medizinisches Gutachten eingeholt wird, das erstens immer wieder von renommierten Wissenschaftlern angefochten wird und zweitens, weil es mit hohen Honoraren versehen ist: Die Gutachter verlieren daher oftmals ihre Seriösität und erweisen sich als bezahlte Scharlatane. Aber nun soll nichts mehr über die neue Praxis der Heiligsprechungen gesagt werden. Wir müssen einfach nur feststellen, dass ein Heiliger heute nicht mehr ein Heiliger sein muss.
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Angesichts des wachsenden modernistischen Einflusses auf die Kirche, muss die Inquisition 2.0 heute eine kurze Kritik am letzten Konzil üben: Alle bisherigen Konzilien hatten den Zweck, in Streitfällen Klarheit zu schaffen. Genau umgekehrt ist es jedoch mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil: Es schafft Streit in Dingen, die eigentlich klar definiert sind. Um dies zu verdecken, gab das letzte Konzil vor, ein "pastorales Konzil" sein zu wollen. Einen positiven Einfluss auf die Seelsorge können wir jedoch angesichts der immer geringer werdenden Zahlen der Gläubigen nicht feststellen. Vielmehr offenbaren sich die Konzilstexte als Quelle von schwammigen Umschreibungen, damit jeder das interpretieren kann, was er gerade will.

Ein wichtiger Punkt ist der Ökumenismus: Bisher hat die Kirche immer wieder die Lehre bekräftigt, dass es außerhalb der Kirche kein Heil gibt. Nun jedoch wird suggeriert, dass auch Protestanten oder Orthodoxe zum Heil finden können, da es gewisse Teil-Wahrheiten auch in ihren Gemeinschaften gibt. Das ist sogar richtig, vor allem, wenn dort einzelne Sakramente gemäß unseren Riten gesprendet werden. Aber es bleibt dabei, dass sich auch die Teil-Wahrheiten im Zustand der Häresie oder des Schismas befinden und dass die Fülle des Heils nur innerhalb der Kirche erreicht werden kann. Ganz praktisch zeigt sich das am Buß-Sakrament: Bei den Protestanten gibt es keine Vergebung von schweren Sünden und somit zumindest nur einen Freifahrtschein ins Fegefeuer; auch bei den Orthodoxen kann das Buß-Sakrament nicht wirksam vollzogen werden, da die Schlüsselgewalt einzig und allein vom Stuhl Petri ausgeht. Die nachkonziliare Praxis geht jedoch einen anderen Weg: Ganz ausdrücklich dürfen Katholiken auch bei häretischen und schismatischen Gemeinschaften "Sakramente" empfangen und deren Mitglieder dürfen in bestimmten Fällen bei uns kommunizieren. Hier wird eine "communio" geschaffen, die der Tradition widerspricht.

Das nächste Thema ist der Kollegialismus: Die in den vergangenen zwei Jahrtausenden immer wieder bestätigte Wahrheit besagt, dass allein der Papst als Stellvertreter Christi das Oberhaupt der Kirche auf Erden ist. Das letzte Konzil behauptet jedoch, dass die ordentliche Leitungsgewalt durch den Papst zusammen mit den Bischöfen ausgeübt wird. Aus Sicht der Tradition ist dies jedoch nur ausnahmsweise bei einem Konzil der Fall (quasi eine "außerordentliche Leitungsgewalt"). Ein eklatanter Widerspruch, der dem letzten Konzil vorgworfen werden muss. Aber das Vaticanum II geht noch weiter: Durch das "allgemeine Priestertum" sollen auch die Gläubigen an der Leitungsgewalt teilhaben. Fakt ist jedoch, dass zwischen Klerus und Laien eine Trennung göttlichen Rechts besteht, die eine gemeinsame Ausübung der Leitunggewalt ausschließt.

Als letzter wichtiger Bereich muss noch die Liturgie angesprochen werden: In der Geschichte gab es zwar immer wieder verschiedene und sehr wohl auch unterschiedliche Liturgien, sogar innerhalb desselben Ritus. Eine Anpassung im Laufe der Zeit (und vielleicht sogar an die Umstände der Zeit) scheint somit erwiesenermaßen möglich (ansonsten müsste die Tradition ihre eigene Geschichte verurteilen). Die Liturgiereform aufgrund des letzten Konzils bemüht sich nach Außen hin sogar um Konformität zur Tradition (in kläglicher Weise). Insgesamt und auch im Einzelnen scheint jedoch immer wieder auf, dass ein fataler Bruch erfolgt ist, vor allem durch Auslassungen und Umformulierungen hin zum Indifferentismus: Konkrete Aussagen wurden aufgeweicht und aus dem Messopfer wurde ein bloßes Gedächtnis des Abendmahls.

Die neue Liturgie wird oftmals dadurch gerechtfertigt, dass sie sich auf das Konzil und auf die päpstliche Approbation berufen kann. Dabei ist jedoch offenkundig, dass die Liturgiereform in allen Punkten weit über die Forderungen des Konzils hinaus ging. Auch die Praxis der Approbation zeigt, dass im Rahmen dieser Rekognoszierung keine tiefgehende theologische Prüfung erfolgt. Klar ist vielmehr, dass es sich bei der Approbation nicht um eine unfehlbare lehramtliche Entscheidung des Papstes handelt, sondern lediglich um einen bürokratischen Akt. Somit war es möglich, dass sich in die neue Liturgie eine Vielzahl an Irrtümern und Halbwahrheiten einschleichen konnte. Zuletzt scheint noch eine Rechtfertigung der neuen Liturgie dadurch ausgeschlossen, dass trotz ihres Gebrauchs Heilige aus ihr hervorgegangen seien. Wahre Heilige unserer Zeit sind nämlich sehr der Tradition zugewandt und wenn sie schon die neue Liturgie benutzen, dann tun sie das auf eine fromme und demütige Weise, die einen Unterschied zur überlieferten Liturgie kaum erahnen lässt.
Dominicus

Dienstag, 22. April 2014

Die neue Heiligkeit

Nein. Anders als es die Überschrift vielleicht vermuten lässt, haben wir leider keinen neuen Papst. Aber gleich vorab will gesagt sein, dass es sich mit der viel gepriesenen Armut von "Papst" Franziskus ebenso verhält, wie mit den Transsexuellen: Sie schreiben, einer nach dem anderen, Bücher über ihre sehr intime und sentimentale Gefühls-Duselei und dass sie sich subjektiv eher dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen, obwohl für sie der Schöpfer ausdrücklich das richtige Geschlecht bestimmt hat. So ist es auch mit Franziskus: Er hält vor der Öffentlichkeit große Reden über die Armut und sagt von sich selbst, dass er nichts und niemand sei ( "Wer bin ich zu richten?" ). Aber in Wahrheit ist er ganz objektiv der Stellvertreter Christi: Er muss die Herde weiden und die Schlüssel zum Himmelreich verwalten. Bevor nun das eigentliche Thema beginnen soll, darf festgestellt werden, dass es mit der Armut von Franziskus nicht weit her sein kann, selbst wenn er es ernst meinen sollte, solange noch kostbare Gewänder, Kelche, Ringe und Kreuze in den vatikanischen Schatzkammern lagern, derweil anderswo die von Franziskus so sehr selig gepriesenen Armen verhungern.

Jetzt also zur neuen Heiligkeit: Bisher gab es eine "heilige Heiligkeit" - so möchte ich es nennen. Bisher war das Messopfer heilig. Bisher waren die Sakramente heilig. Bisher waren die Heiligen heilig. Heute jedoch ist die Messe nur noch eine Sitzung des Karneval- oder Schützenvereins. Die Sakramente sind nur noch bloße Zeichen der amtlichen Zugehörigkeit zur Kirche. Und die Heiligen sind nur noch populäre Menschen, die zur Legitimierung des letzten Konzils missbraucht werden.

Wir sehen uns also in allen Bereichen des kirchlichen Lebens mit einer neuen Heiligkeit konfrontiert: Die Heiligkeit der Sünde, die Heiligkeit eines jeden Menschen, eine diabolische Heiligkeit. Die kirchliche Dogmatik, Disziplin und Liturgie hat sich in den vergangenen Jahrzehnten mehr und mehr ins genaue Gegenteil verkehrt:
+ Christus Jesus ist nicht mehr zur Sühne für unsere Sünden gestorben, sondern aus Solidarität, um uns Menschen auch im Tode gleichzukommen.
+ Nach einer säkularen Scheidung ist eine zweite Ehe nicht mehr sündhaft sondern völlig legitim.
+ Beim Tode eines getauften Kindes glauben wir nicht mehr, dass es direkt in den Himmel kommt, sondern wir sprechen in der neuen Liturgie vom herzzerreißenden Schmerz, der uns zu Tode betrübt.

Das sind nur drei Beispiele für die vielen Skandale, mit denen sich der Klerus von der Kirche entfernt. Nach und nach soll auf diese Weise eine neue Kirche gegründet werden. Hier geht es nicht mehr um eine gesunde Erneuerung und um eine sicherlich anzustrebende Neuausrichtung an die Bedürfnisse der heutigen Zeit. Nein: Es geht ganz klar um die Entfernung der Heiligkeit und um die Leugnung des Evangeliums zugunsten der menschlichen Schwachheit.

Anlassbezogen muss gesagt werden, dass früher Heiligsprechungen oftmals viele Jahrzehnte und Jahrhunderte gedauert haben. Nicht weil die bürokratischen Mühlen so langsam gemahlen haben, sondern weil das hohe Gut der Heiligkeit gewichtiger war als die Popularität des Menschen: Damals hat man nicht gleich jedes dahergelaufene "Wunder" anerkannt, sondern auch mal hinterfragt, um zu einer vor Gott verantwortbaren Entscheidung zu gelangen.

Heute ist das nicht mehr so: In unserer Zeit werden alle Päpste aufgrund ihres Amtes heiliggesprochen, egal welche schweren Fehler sie begangen haben und welche gravierenden Folgen das für die Kirche hat. Bei Johannes Paul II. handelt es sich mit Gewissheit nicht um einen "heiligen Heiligen" sondern um den Patron eines neuen Glaubens: Der Mensch an sich ist heilig, weil er von Gott geliebt wird und weil Gottes Barmherzigkeit alle Sünden vergibt, ob sie nun bereut werden oder nicht.

Angesichts der sehr schnellen und offenbar rücksichtslosen Heiligsprechung von Johannes Paul II. ist davon auszugehen, dass auch Franziskus sehr bald heiliggesprochen wird, vermutlich sogar durch sich selbst. Wie es die neue Verkündigungsform für lehramtliche Entscheidungen des Heiligen Vaters ist, wird das jedoch nicht mehr "ex cathedra" erfolgen, sondern "ex diurnale" (durch die Tagespresse) oder "ex telephono" (über das Telefon).

Dominicus

Sonntag, 20. April 2014

Kirchenrettung durch Kirchenschändung

Es ist kein Geheimnis das sich die Kirchen, gemessen an deren Mitgliedszahlen, auf dem absteigenden Ast befinden. Allerdings nur jene, die als "Amtskirchen" gelten. Ultraliberale, freie, und auf der anderen Seite die Traditionalisten und Ultrakonservative haben regen Zulauf. Es scheint, als wolle man klare Verhältnisse; Entweder man bekennt sich klar zum Gedankengut der Lästerung, der Teufels- und Götzenanbetung, oder man folgt doch dem (noch) kleinem aber standhaften Rest der einzigen Kirche Christi, deren alleine Fülle der Sakramente außer Frage steht.

Doch der Hauptstamm der katholischen Christen befindet sich immer noch in jener Kirche, die auf der einen Seite Gott als ihr "Zugpferd" betrachtet, diesen aber im nächsten Augenblick aus ihren Statuten wirft um etwas völlig neues zu schaffen. Aktuelles Beispiel: Die Katholische Kirche " Maria, Hilfe der Christen" in Goldscheuer (BW). Dort bleiben die Kirchenbänke leer und die Schließung des Gotteshauses war im Prinzip beschlossene Sache. Doch die Gemeinde versuchte ihre Kirche zu retten.


Sie entschied sich den Weg zu gehen, den viele Priester und Gemeinde bereits vorher gegangen waren. Sie entweihten ihr Gotteshaus, schändeten es, vergingen sich an der Heiligkeit und machten eine TranceHöhle (TranceHölle) daraus. Graffiti, Lichteffekte, eine Schar lebendiger Schafe, nichts war abstoßend genug als das es nicht dort verbaut wurde. Man rechtfertigte sich damit, das der Künstler sensibel mit dem Thema umgegangen sei. Doch wie sooft hat auch dieser von der Kirche gekaufte Künstler keine Ahnung von Gott oder Kirche, war es ihm doch vergönnt seine Unwissenheit in einem Interview preiszugeben, Begriffe einzusetzen die keinen Sinn ergaben, einfach Unsinn waren.


So entweihte man das Gotteshaus, feierte sich selbst, die Abwendung der Schließung und zu welchem Preis? Statt fromme Christen, kommen nun neugierige Touristen.



Gott ist weg, der Glaube auch. Es lebe die Blasphemie.






+ Hadrian













Mittwoch, 16. April 2014

Christlicher Ausverkauf - Roms Ladenhüter

Pater, dimitte illis, non enim sciunt quid faciunt 

Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.



Der Tag des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus und damit untrennbar einhergend die Osternacht, das heiligste Fest der Christenheit, sind schon in greifbarer Nähe. Bereits morgen beginnt das sogenannte Triduum Sacrum, die heiligen 3 Tage Tage, beginnend am Gründonnerstag und abschließend Ostersonntag.


Auch in dieser festlichen Zeit darf die Stimme des Mahnend nicht verstummen, aber im Anbetracht der Fastenzeit, will sich die Inquisition 2.0 heute nicht als Ankläger, sondern demütig als Stimme an alle Glaubenden wenden, die jeden einzelnen zum Nachdenken, Betrachten, Reflexion und Buße ermahnen will.




Die Wurzel der heutigen Glaubens- und Kirchenkrise ist im II. Vatikanischem Konzil zu sehen. Der frische Wind, den Johannes XXIII beschwor, ist zum unkalkulierbaren Sturm geworden der alles Heilige und Seligmachende aus der Kirche herausfegt und längst sind es nicht nur Diakone, Priester oder Ordensleute, sondern ebenso Bischöfe, Kardinäle und nicht zuletzt der Hl. Vater selbst, der diesen Sturm nährt. Jeder kann tun und lassen was er will, hauptsache die Kirchenbänke sind gefüllt. Eucharistie wird zum Mahl, ein "Gottesdienst" mit Rock und Pop gewürzt, das Kreuz verbannt, aus Kirche wird Lebensberatung der schrecklichsten Sorte. Einige Gemeinden rücken in gefährliche Nähe von globalen Sekten die durch Lebensimpulse die Individuelle Seele durchs Leben führen wollen, aber das "danach" außer Acht lassen, weil es nicht in die Zeit passt. Bischof Ackermann, Bischof in Trier, äußerte unlängst die Forderung "unzeitgemäße" Glaubensinhalte zu streichen. Ein US amerikanischer Bischof verbot die alte Messform, für die unzählige Menschen im Laufe der Zeit ihr Leben geopfert haben, vollkommen. Das Kreuz erscheint heute den meisten als Zeichen des Leidens und Sterbens als nonkonform zur Lebenseinstellung und deshalb wird es schleichend aber unaufhaltsam verbannt (auf dem neuen Gotteslob ist es heute schon nicht mehr vertreten).



Dabei ist und bleibt das Kreuz indiskutabel Zeichen der Christenheit. "In diesem Zeichen wirst du siegen" wurde Kaiser Konstantin versprochen und das versprochene gehalten. Christen, oder besser gesagt "Christen" die das Kreuz nicht annehmen, sind keine Christen. Sie können keine Christen sein denn ohne das Kreuz gäbe es keinen Opfertod und folglich auch keine Auferstehung. Wer das Kreuz leugnen, entfernt den Sinn und Zweck des christlichen Glaubens, ohne Kompromisse. Hier zählt nur schwarz oder weiß, ja oder nein. Ohne Kreuz kein Heil.



Wenn wir am Karfreitag den Kreuzweg vor Augen haben, dann erinnern wir uns doch einmal daran, in welchen Situationen uns der Glauben an das Kreuz, an das Heil das an ihm gehangen, uns begleitet hat. Was bleibt, ohne das Kreuz? Ein Ozean ohne Wasser, eine Wüste ohne Sand, ein Glaube ohne Inhalt.



Nehmen wir das Kreuz an, als Zeichen des Sieges, des Heiles, als Sinnbild für unser Leben. Wer mir nachfolgen will, der nehme sein Kreuz auf sich, spricht der Herr.


Der Ausverkauf der christlichen Werte hat begonnen, und es wird nicht besser werden; Joachim Meißner, einer der letzten klardenkenden treugläubigen Hirten ist in den Ruhestand getreten, Passau bekommt einen Klassenclown zum Bischof der dem Trieb nach neuartigen Messformen und liturgischen Auswüchsen ebenfalls keine Steine in den Weg legen wird, die Bischofssynode in Rom wirft ihre Schatten vorraus wodurch sich einige kirchlichen Würdenträger veranlasst fühlen in den Medien vor Glückseligkeit nur so sprühen und unsinnige und kirchenfeindliche Wünsche äußern (Grüße nach Wien).



Die Kirche ist dem Untergang geweiht wenn nicht bald etwas durchgreifendes passiert. Am Ende werden nur diejenigen übrig sein, die jetzt schon von der römischen Kirche gemieden werden und ihre wachsende Zahl von Gläubigen heilige Amtshandlungen in überfüllten Zelten vollziehen müssen.




Wir, Chefankläger Dominicus und Hadrian, wünschen unseren Lesern, Gläubigen und Suchenden, ein Erfahrungvolles, freudiges und hoffnungsvolles Osterfest. Lassen Sie uns gemeinsam in den Jubel des Glorias in der Osternacht einstimmen, wenn die Stimme des Engels die Auferstehung verkündet.





Fürchtet euch nicht. Er ist auferstanden. Halleluja, Halleluja.



+ Dominicus                                 + Hadrian                                                           16.04.2014