Montag, 6. Januar 2014

Gottesdienst zum Selberbauen

Wir, die Inquisition 2.0. hofften inständig, das dass Jahr 2014 weniger Anlass zur Wortmeldung geben würde, aber wieder einmal haben wir uns grundlegend geirrt. Das Jahr ist noch nicht einmal 7 Tage alt, da ereilen uns Anrufe, Hilfeersuchen und Briefe von aufgebrachten Gläubigen. Der Irrsinn kommt diesmal aus dem Bistum Aachen.

Unter dem Motto




 werden die Gläubigen von der Katholische Kirchengemeinde Franziska von Aachen aufgefordert, gültiges Kirchenrecht zu brechen, mit Füßen zu treten, und die Gemeinschaft mit der katholischen Kirche zu verlassen. Warum?



Die Kirchengemeinde in Aachen bittet um Vorschläge, wie man einen Gottesdienst gestalten muss, damit man, Zitat, "Beschwingt ins Wochenende entlassen werden kann!"


Offensichtlich fällt den "Priestern" vor Ort nichts mehr ein, um ihre Kirchen voll zu bekommen. Also muss das Kirchenvolk sagen, wie ein Gottesdienst sein muss, damit man sich dort einfindet. 

Wer beschwingt ins Wochenende entlassen werden will, sollte den Tanztee um die Ecke besuchen, eine Runde shoppen gehen, oder sich mit Freunden auf ein Glas Wein treffen und nicht Kirchenrechtsbruch begehen. Ein Gottesdienst ist keine Wellnessveranstaltung bei der man diverse Leistungen dazubuchen, oder abwählen kann.


Kommen wir aber nun in aller Kürze zum eigentlichen Sakrileg. In kurzer Form werden hier all jene Kirchengesetze aufgezeigt, die durch diese Aktion gebrochen werden:


Codex Iuris Canonici / 1983 Buch IV Can. 834

§ 2. Solch ein Gottesdienst ist dann gegeben, wenn er im Namen der Kirche von rechtmäßig dazu beauftragten Personen und durch Handlungen dargebracht wird, die von der kirchlichen Autorität gebilligt sind.

 Can. 838
 — § 1. Die Regelung der heiligen Liturgie steht allein der kirchlichen Autorität zu: sie liegt beim Apostolischen Stuhl und, nach Maßgabe des Rechts, beim Diözesanbischof.

Can. 839
§ 2. Die Ortsordinarien haben dafür zu sorgen, daß die Gebete sowie die frommen und heiligen Übungen des christlichen Volkes mit den Normen der Kirche voll übereinstimmen.



Die Inquisition 2.0 wird die Kirchengemeinde und den Pfarrer, der sich dafür verantwortlich zeigt, beim Bistum Aachen anzeigen und um kirchenrechtliche Maßnahmen bitten. 







Hadrian                                                                                                       Fest Hl. Drei Könige 2014

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Femen schändet erneut Gotteshaus

Mit Bestürzung und Fassungslosigkeit hat die Inquisition 2.0 von der perversen Schändung des Altares im Kölner Dom erfahren. Eine geistig verwirrte Hamburger Studentin, welche in ihrem Leben nichts weiter zustande bringt, als auf den Gefühlen fremder Menschen zu treten, und eindeutig als gestörte Persönlichkeit zu bezeichnen gilt, hat sich während des Pontifikalamtes am 25. Dezember 2013 fast vollkommen nackt auf den Hauptaltar des Domes plaziert, auf ihrer Körper stand geschrieben " I am God".

Es steht ausser Frage, das solch gestörtes und Gotteslästerliches Verhalten in keiner Weise geduldet werden kann, und diese Person nach allen Registern der Justiz bestraft gehört. Nicht nur, das ihre "Botschaft" vor Leere und Nonsens strozt, sondern auch der Schändung Heiliger Gegenstände.



Die Inquisition 2.0 hat bereits eine Anfrage an das Kölner Bistum gestellt, wie in diesem Falle weiter verfahren wird, denn die "spontane" Segnung des geschändeten Altares war zwar richtig, befreit aber nicht von einem externen Akt der Neuweihe.



Wir halten unsere Leser und alle Gläubigen darüber auf dem Laufenden.





Montag, 23. Dezember 2013

Besinnung auf Weihnachten

Wir können es exemplarisch in jeder Stadt, in jedem Land der Erde beobachten und es scheint, als folge alles einem ungeschriebenen, dafür umso fester einstudiertem Ritual; Die Vorweihnachtszeit, eigentlich bekannt als Advent, ist von Hektik, Stress und der verzweifelten Suche nach den passenden Geschenken nur so gespickt. Weihnachten ist für viele, auch für Christen, "nur" der Tag, an dem es ein festliches Essen im Kreise der Familie gibt, Geschenke verteilt werden und zum Abschluss der Gottesdienstbesuch ansteht. Doch diese Sichtweise ist falsch, ja, Sie ist mehr als das. Sie fördert den Untergang des eigentlichen Festgedankens, der bereits weit vor Weihnachten beginnt, namentlich am 1. Advent.

Das Bewusstsein für den Advent ist fast vollkommen verloren gegangen. Den Naschereien auf dem Weihnachtsmarkt oder Zuhause, steht eindeutig die Fastenzeit gegenüber. Adventszeit ist Fastenzeit, eigentlich fast eine Quälerei, sieht man doch die unzähligen Leckerein immer und überall, grade in dieser Zeit. Aber Fasten bedeutet generell Verzicht auf etwas, was das Essen nur mit einschließt. Auch bei der Auswahl der Geschenke kann gefastet, also wenn schon nicht verzichtet, dann doch etwas kürzer getreten werden. Sinn und Zweck eines jeden Fastens ist es, sich auf das Kommende vorzubereitet, klar zu werden in seinen Gedanken, aus der heutigen Welt herauszutreten und sich auf das zu besinnen, was wirklich zählt. Viele können dies nicht mehr, viele haben es verlernt, oder garnicht beigebracht bekommen. Denn wer fastet, und das Fasten dann am Feststage bricht, erlebt diesen Tag weitaus intensiver. Aber ich möchte mich nicht weiter an diesem Thema aufhalten, denn es gibt andere Sachen, die einem das Weihnachtsfest vermiesen können.


Um den Christen in der Adventszeit Höhepunkte zu bieten, werden von der katholischen Ortskirche immer neue, teilweise sinnlose bishin zu grotesken Pausenfüller gesucht und bisweilen auch gefunden. Im Erzbistum Hamburg, direkt vor dem Mariendom, wird das gläubige Volk mit der feierlichen "Illumination" des dortigen Christbaumes erfreut. Dort gehen die Lichter schon vor Weihnachten an und der Stern erscheint schon vor der Geburt des Herrn. Krippenspiele in teilweiser freier Interpretation werden in anderen Bistümern dargeboten, bloß nicht zu nahe an den Tatsachen. Es soll ja unterhalten.

Großes Lob muss die Inquisition 2.0 S.E. Wolfgang Ipolt, Bischof von Görlitz, aussprechen. Er wandte sich, als einziger Bischof im übrigen, gegen den Trend, statt der Christmette das Krippenspiel zu besuchen. In seinen Ausführungen schlussfolgerte er richtig, das diese spielerische Darbietung die eigentlich Messe nicht ersetzen darf und kann. Gleichzeitig machte er darauf aufmerskam, das es nicht gestattet ist, die Christmette bereits in die Nachmittagsstunden des 24. Dezember zu verlegen. Es ist von den Kirchenvätern gewollt, das diese hochheilige Messe in der Nacht gefeiert wird, damit das Dunkel des Todes sichtbar wird, und das Licht der Erlösung sinnbildlich zur Geltung kommt.


Weihnachten ist auch ein sehr guter Anlass, um sich noch einmal ins Gedächnis zu rufen, das wir heute nicht nur die Geburt unseres Herrn Jesus Christus feiern, sondern auch dem Dogma der Jungfrauengeburt gedenken. Beides ist nicht voneinander zu trennen.






Hòdie sciètis, quia vèniet Dòminus et salvàbit nos.
Heute sollt ihr wissen: Der Herr kommt, uns zu erlösen. Dieser Ruf eröffnet die Vigil von Weihnachten und beinhaltet das ganze Festgeheimnis, alles was wir glauben, alles was zählt. Er kommt uns zu erlösen. Er macht sich uns zum Geschenk, er gibt etwas, auf das wir keinen Anspruch haben. Aus freien Stücken erniedrigt sich der Herr uns zu erlösen.






Wir, die Inquisition 2.0, namentlich die beiden Chefankläger Dominikus und Hadrian, wünschen ihnen, liebe LeserInnen, ein besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest. Wir wünschen ihnen, dass das Licht von Bethlehem in ihren Herzen scheinen mögen, sie das Geschenk der Erlösung annehmen, aus freien Willen und Entschlossenheit und den Gedanken der erlösenden Geburt freudig in die Welt hinaustragen.




Seht, ich verkündige euch eine große Freude; Heute ist euch der Heiland geboren, Alleluja, Alleluja



 

Freitag, 13. Dezember 2013

"Umfrage" bestätigt; Vatikanum II trägt Frücht

Das gab es so noch nie in der Geschichte der Katholischen Kirche. Ein Papst gibt eine Umfrage in Auftrag um zu sichten, was seine Herde eigentlich so glaubt und was in pastoraler Hinsicht gewünscht und/oder vermisst wird. Die Ergebnisse nach Auswertung der Befragung, sollen dann die Themenliste einer außerordentlichen Bischofssynode in Rom bestimmen. Damit ist der offensichtlich nicht aufzuhaltende Demokratisierungsprozess der Hl. Mutter Kirche im vollen Gange, angeregt nicht etwa vom Volk, sondern vom obersten Priester selbst.

Wir sind ja einiges gewohnt, wenn es darum geht, die krankhaften Wucherungen des Vatikanum II zu sichten und zu beschreiben, aber bisher lag der Fokus diese Irrungen allein im Volke, höchstens im bischöflichen Amt. Aber nun kommt der Papst, und damit ist die Spitze erreicht.

Getrost können wir diesen Irrweg, den die Kirche grade auf Weisung des Oberhirten einschlägt und das Motto stellen "Was glaubst du?!" Die Kirche als Universalkirche, als globale, einheitliche Institution zerfällt zusehends; Es wird nicht mehr lange dauern, und wir haben Zustände wie in anderen Konfessionen, wobei die Anglikanische Kirche, die englische Staatskirche als prägendes Beispiel dienen kann. Eins von Rom abgespalten im Zuge der Wirrungen um die Scheidung Heinrichs VIII und Katharina von Aragón, zerfiel auch Sie in zahlreiche Splittergruppen. Wer etwas anderes glaubte, oder praktizierte, oder definierte als die "Mutterkirche", trennte sich von derselbigen, ohne Rücksicht auf Verluste. Dieser Prozess ist bis heute im Gange und leicht unübersichtlich. Das, liebe Katholiken, droht auch der römischen Kirche. Und allen die sagen "Nein, soweit wird es nicht kommen!", denen sei gesagt, das eine allgemeine Befragung zum Glauben und zur Praxis im Alltag schon eine Aufforderung zur Spaltung ist. Vieles was die Gläubigen wollen, ist nicht im Sinne des Evangeliums; Wiederheirat, Zulassung Geschiedener und Wiederverheirateter zur Kommunion, Homoehe, Frauenpriestertum und vieles mehr. Wer erstmal den Eindruck hat ausgefragt worden zu sein, und dann keine teifgreifenden Veränderungen sieht, wird verzweifelt das Handtch werfen, oder die Konfession wechseln.


Es ist ein Irrglaube zu behaupten, die Katholische Kirche müsse weieter geöffnet, weiter modernisiert werden, denn dieser Weg ist absolut der falsche und führt nur dahin, das alle das machen und glauben können, wonach ihnen grade ist. Schon heute ist die Kirche kein einheitliches Gebäude mehr, die Gläubigen denken anders als die Bischöfe und es wird aneinenader vorbei geredet, den Priesteramtskandidaten wird mehr Lebenspsychologie als Theologie beigebracht, die Messen werden durch unerlaubte "Zutaten" entweiht, der Name Gottes in selbstgeschriebenen Liedern und Gebeten entehrt und immer mehr, wird der Katholizismus zu einem Selbstbedienungsladen der abnormalen Art.


Kardinal Burke forderte unlängst, das solche Irrungen aufhören müssten, sonst hätte die Kirche keine Zukunft. Wir müssen die Gläubigen wieder auf Kurs bringen, auf katholischen Kurs. Wer eine Religion will, die einfach ist, kaum Gebote hat, die Erlösung garantiert und immer offen für neues ist, der soll sich ebensolche selbst kreieren, aber seine Phantasie nicht in und an der Heiligen Mutter Kirche auslassen.


Aggiornamento, forderte Johannes XXIII, aber würde er die heutigen Zustände sehen, würde er alles Rückgängig machen.


Die Kirche ist und darf nie zur Demokratie werden, denn dann wird nur noch über ihren Untergang abgestimmt.









Hadrian                                                                                                                                         13.12.2013






Freitag, 22. November 2013

Auf dem Weg zur deutschen Nationalkirche

Der umstrittene Präfekt der Glaubenskongregation, Erzbischof Müller, der sich bisher nur durch seine doppeldeutigen bzw. irreführenden Aussagen in seiner "Katholischen Dogmatik" hervortat, hat sich vor wenigen Wochen gegen das Erzbistum Freiburg aufgelehnt. Die Inquisition 2.0 lobt diesen autoritären Vorstoß und darf vielleicht begründeter Hoffnung sein, dass sie sich durch das Wiederaufleben der "echten" Inquisition von selbst wieder auflösen kann.

Das Erzbistum Freiburg hatte sich bekanntlich in einem schismatischen Akt von der römisch-katholischen Kirche entfernt (die Inquisition 2.0 hat bereits geurteilt). Erzbischof Müller hat den Apostolischen Administrator der Erzdiözese Freiburg, Erzbischof Robert Zollitsch, daraufhin nach Rücksprache mit Papst Franziskus zur Überarbeitung bzw. Rücknahme der entsprechenden Handreichung aufgefordert. Respekt! Gratulation! Es geht aufwärts!

Allerdings scheinen mehrere deutsche Bischöfe die Tragweite dieses Vorgangs zu verkennen. Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Marx, hat sich demonstrativ auf die Seite der Rebellen geschlagen und unterstützt den schismatischen Vorstoß des Erzbistums Freiburg: Er ist der Meinung, "dass der Präfekt der Glaubenskongregation die Diskussion nicht beenden kann." Damit stellt Kardinal Marx die Autorität des Heiligen Stuhls in Abrede und mach sich selbst zu seinem eigenen Papst. Auch der Bischof von Trier, Stefan Ackerman, schließt sich dem Schismatiker an: "Der Präfekt der Glaubenskongregation kann die Diskussion nicht einfach mit einer autoritativen Stellungnahme beenden." Beide Kleriker sprechen sich selbst das Urteil.

Aber es kommt noch schlimmer. Statt den Weisungen des Heiligen Stuhls zu folgen, lehnt sich Erzbischof Robert Zollitzsch noch weiter aus dem Fenster. Seine vormalige Erzdiözese wolle "neue Wege entwickeln" und den Heiligen Stuhl durch "konstruktive Impulse" vor vollendete Tatsachen stellen. Die Niederträchtigkeit, mit der sich einzelne deutsche Bischöfe zusammenrotten und intensiv an der Zerstörung des Glaubens und der Kirche arbeiten, ist nicht mehr zu überbieten.

Gott hilf!

Dominicus




Dienstag, 22. Oktober 2013

Franziskus und sein Regierungsstil

Wenn sich Erzbischof Georg Gänswein, der Präfekt des Päpstlichen Hauses, schon zu der öffentlichen Aussage hinreißen lässt, dass er keine Gefahr von Benedikt XVI. als Gegenpapst sieht, dann lässt das tief blicken: Die Kirche steht am Rand einer tiefen Spaltung und fromme Kirchenmnänner versuchen mit plumpen Worten zu kitten, was längst zu Bruch gegangen ist.


Nachdem die Inquisition 2.0 einige Tage geschwiegen hat, müssen wir uns nun wieder zu Wort melden. Die Affäre um den Bischof von Limburg soll aber zuvor nicht unerwähnt bleiben: Mittlerweile muss der Öffentlichkeit klar geworden sein, dass es hier einerseits um den Kampf des Diözesanklerus gegen seinen eigenen Bischof geht (Verstoß gegen das Gehorsamsversprechen!). Obwohl die meisten diözesanen Stellen nachweislich gewusst haben, welche Summen ihr Bischof da zum Fenster rauswirft, reden sie jetzt von einem Skandal sondersgleichen und schwärzen ihn an bei "Papa Franz". Im Kindergarten geht es nicht schlimmer zu.

Andererseits will Robert Zollitsch in diesem Zusammenhang seine letzten (keuchenden) Atemzüge als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz nutzen, um seinen verhassten "konservativen" Mitbruder vom bischöflichen Stuhl zu Limburg zu stürzen. Die von allen Beteiligten so sehr geforderte "Kollegialität der Bischöfe" ziegt sich hier von einer ihrer diabolischen Seiten: Treue, Unterstützung oder Zusammenhalt gibt es unter den Bischöfen nicht.

Drittens sei natürlich noch bemerkt, dass Franz-Peter Tebartz-van Elst, dem der Stolz schon im Namen mitgegeben worden zu sein scheint, selbst an seiner Misere Schuld ist. Es ziemt sich nicht für einen kaltholischen Kleriker dem Luxus dermaßen anzuhangen und solch einen autoritären Führungsstil zu hegen. Dieser Bischof hat sich auf die armselige Stufe von Robert Zollitsch gestellt, als er mit ihm eine Wettreise in den Vatikan veranstaltete: "Wer als Erster in Rom beim Papst ist, der hat gewonnen!" Dieses Motto schien die geheimnisvolle Reise des Bischofs von Limburg gehabt zu haben, die erst mehrfach dementiert wurde und am nächsten Morgen war er dann doch in Rom angekommen: "Mama, Mama! Die bösen Jungs wollen mich hauen!"

Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Beitrags: Papa Franz. Es mehren sich Stimmen offener Kritik! Kritik gegen den Papst! Immer mehr Katholiken machen klar, dass Sie Angst haben vor einer kirchlichen Spaltung und dass sie sachliche Gründe gegen den Regierungsstil von Franziskus vorbringen können. Deutsche Zeitungen berichten, dass die vatikanischen Beamten um ihre Existenz bangen. Manch einer sieht bereits Mordversuche gegen Franziskus voraus, sei es mit Gift im Essen oder einer Kugel im Kopf.

Die Inquisition 2.0 erfährt von katholisches.info, dass eine langjährige Bekannte von Franziskus vor allem seinen Charakter kritisiert: Sie wirft ihm eine Sucht nach Selbstdarstellung vor und teilt somit unsere Meinung, dass der Diener der Diener Gottes und Vikar Christi offensichtlich schwere gesundheitliche Probleme haben muss, die ihn für das höchste Amt ungeeignet zu machen scheinen.

Lucrecia Rego de Planas, eine fromme Mutter, die mit beiden Beinen fest im Leben steht, schreibt an Franziskus: "Du warst der Einzige, der vor dem Tabernakel oder während der Wandlung keine Kniebeuge machte. Wenn alle Bischöfe in Soutane erschienen, weil es so die Vorschriften verlangen, bist Du in Straßenkleidung und Kollar gekommen. Wenn alle sich auf die für die Bischöfe und Kardinäle reservierten Plätze setzten, hast Du den Platz des Kardinal Bergoglio leer gelassen und Dich irgendwo hinten hingesetzt mit den Worten: 'Hier sitze ich gut, hier fühle ich mich wohl.' Wenn andere mit einem Auto ankamen, das der Würde eines Bischofs entspricht, dann kamst Du nach allen anderen, ganz geschäftig und in Eile und erzähltest mit lauter Stimme von Deinen Begegnungen im öffentlichen Verkehrsmittel, das Du benützt hattest, um zur Versammlung zu kommen. Als ich diese Dinge sah – und ich schäme mich, es Dir zu sagen – dachte ich mir: 'Uff, was für ein Drang die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken!'"

"In den Tagen nach Deiner Wahl hast Du mir verschiedene Gelegenheiten geboten, die mir bestätigten, daß Du immer noch dieselbe Person bist, die ich aus der Nähe kennengelernt hatte: Immer auf der Suche anders zu sein: Du wolltest andere Schuhe, einen anderen Ring, ein anderes Kreuz, einen anderen Stuhl und sogar ein anderes Zimmer als alle anderen Päpste, die sich immer demütig und ohne 'Sonderwünsche' mit den Dingen zufrieden gaben, die für sie vorgesehen waren."

Die Katholikin berichtet außerdem von der Meinung ihrer Freunde: "Wir wissen, daß er [Franziskus] klare Kriterien hat. In seinen Reden vertritt er Überzeugungen, die immer treu zum Lehramt und zur Tradition der Kirche sind. Er ist ein mutiger, treuer Verteidiger der rechten Lehre. [...] Wie es allerdings scheint: Er liebt es von allen geliebt zu werden und will allen gefallen. Und in diesem Sinn könnte er an einem Tag im Fernsehen gegen die Abtreibung sprechen und am Tag darauf in derselben Fernsehsendung die Abtreibungsfeministinnen der Plaza de Mayo segnen. Er könnte eine wunderbare Rede gegen die Freimaurer halten und Stunden später mit ihnen im Club essen und trinken."

"Ich kann nicht einem Papst applaudieren, der sich weder vor dem Tabernakel noch während der Wandlung niederkniet wie es der Ritus der Heiligen Messe vorsieht; aber ich kann ihn auch nicht kritisieren, weil er der Papst ist!" So fasst Lucrecia Rego de Planas das Dilemma zusammen, in dem sich die Kirche Christi befindet. Aber es folgen noch weitere Klagen, die wir hier folgen lassen müssen, weil sie ganz aus unseren Herzen sprechen:

"Benedikt XVI. hat uns in Redemptionis Sacramentum gebeten, daß wir den Bischof über liturgische Untreue und Mißbräuche, denen wir beiwohnen, informieren. Aber [...] wen soll ich informieren, wenn der Papst selbst die Liturgie nicht respektiert? Ich weiß nicht, was ich tun soll. Soll ich die Anweisungen unseres emeritierten Papstes mißachten?"

"Ich kann nicht glücklich sein über die Eliminierung der Patene und der Kniebänke für die Kommunikanten und es kann mir auch nicht gefallen, daß Du Dich nie erniedrigst, den Gläubigen die Kommunion zu spenden; daß Du Dich nicht selbst als 'Papst' bezeichnest, sondern nur als 'Bischof von Rom'; oder daß Du nicht den Ring des Fischers trägst. Aber ich kann nicht einmal darüber klagen, weil Du der Papst bist!"

"Ich bin nicht stolz darauf, daß Du am Gründonnerstag einer Muslimin die Füße gewaschen hast, weil das eine Verletzung des liturgischen Gesetzes darstellt. Aber ich kann nichts sagen, weil Du der Papst bist, dem ich treu sein muß!"

"Du hast mir schrecklich wehgetan, als Du die Franziskaner der Immakulata bestraft hast, weil sie mit ausdrücklicher Erlaubnis Deines Vorgängers in Summorum Pontificum die Heilige Messe im überlieferten Ritus zelebrierten. Sie zu bestrafen, bedeutet gegen die Lehre der Vorgängerpäpste vorzugehen. Aber wem kann ich meinen Schmerz klagen? Du bist der Papst!"

"Ich wußte nicht, was ich denken oder sagen sollte, als Du Dich öffentlich über eine Gruppe lustig gemacht hast, die für Dich Rosenkränze gebetet hat, indem Du sie 'die, die Gebete zählen', genannt hast. Der Rosenkranz ist eine wunderbare Tradition der Kirche, was soll ich also denken, wenn meinem Papst jene nicht gefallen und er sich über sie lustig macht, die diesen für ihn aufopfern?"

"Ich habe viele Freunde, die Lebensschützer sind, die Du vor wenigen Tagen betrübt hast, indem Du sie 'versessen und besessen' nanntest. Was soll ich tun? Sie trösten, indem ich Deine Worte verfälschend abzuschwächen versuche, oder sie noch mehr verletzen, indem ich wiederhole, was Du ihnen gesagt hast, um dem Papst und seiner Lehre treu sein zu wollen?"

"Am Weltjugendtag hast Du die Jugendlichen aufgefordert, 'auf den Straßen Lärm zu machen'. Das von Dir gebrauchte Wort ist, soweit ich weiß, ein Synonym für 'Durcheinander', 'Chaos', 'Konfusion'. Ist es wirklich das, was Du willst, daß junge Christen auf den Straßen machen sollen? Herrscht nicht schon genügend Durcheinander und Unordnung in der Welt?"

"Ich weiß, daß viele ehelose und alte Frauen, die sehr freundlich, sympathisch und großzügig sind, sich wirklich wie Abfall gefühlt haben, als Du zu den Ordensschwestern gesagt hast, sie sollen nicht wie 'alte Jungfern' dreinschauen. Du hast damit meine Freundinnen und mich schlecht fühlen lassen. Es hat mir für sie in der Seele wehgetan, weil nichts Schlimmes daran ist, ehelos geblieben zu sein und das Leben guten Werken aufzuopfern (deshalb wird das Alleinsein vom Katechismus auch als eine Berufung bezeichnet). Was soll ich meinen ehelosen 'Alten Jungfern'-Freundinnen sagen? Daß der Papst das nicht ernstgemeint hat (so etwas darf der Papst nicht tun), oder soll ich den Papst darin unterstützen, daß für ihn alle Ehelosen den Gesichtsausdruck einer verbitterten Ordensfrau haben?"

Wir sehen hier vor uns eine beeindruckende Auflistung von gewichtigen Fehltritten. In diesen Punkten können wir den Papst kaum wegen doktrinärer Irrtümer oder disziplinärer Verstöße anklagen. Aber sie zeigen uns das moralische Niveau von Franziskus, mit dem er sich eigentlich für den Petrusdienst, den Dienst an der Einheit und den Dienst zur Stärkung der Brüder, disqualifiziert hat. Wir müssen dem Generaloberen der Piusbruderschaft, Bischof Bernard Fellay, ganz Recht geben, wenn er seine Gläubigen darauf aufmerksam macht, dass wir womöglich in die Zeit des Antichristen eintreten werden.

Dominicus

Dienstag, 8. Oktober 2013

Katholische Kirche initiiert Cybermesse

Wir dachte, das wir eigentlich schon alles abartige, widerliche und selbstzerstörerisches Verhalten der Amtskirche gesehen haben. Doch der Inquisition 2.0 wurde ein neuer Meilenstein im scheinbar endlosen Buch der "Irrungen und Wirrungen" zugetragen, den man gut und gerne als vorläufigen Höhepunkt des Abscheulichen sehen kann.


In Essen beispielsweise wird aus dem meditativen Gottesdienst, eine Cybermesse, gleich einem Rockkonzert, ja, man muss sagen "aufgeführt". Nebelmaschinen, aufwendige Lichteffekte und ausgesuchte Videosequenzen sollen vor allem junge Leute in den Gottesdienst locken. Scheinbar funktioniert das Konzept. Allerdings nur rein nach den Besuchern dieser Veranstaltung. Bis zu 1000 Menschen und mehr sollen den Angaben nach dieses Event besuchen und es muss klar gesagt werden, das dies kein großer Verdienst ist. Der Mensch an sich will was erleben, er will neues sehen, darüber staunen und sich austauschen und genau da setzt dieses Konzept an. Es bleibt kein Raum für die Betrachtung, für das Gebet. Lichteffekte und Nebelmaschinen setzen den Geist des Menschen unter Druck, verschaffen ihm Eindrücke und lassen ihn nicht zur Ruhe, zur Besinnung kommen. Die Zwiesprache, die Meditation mit Gott muss zwangsweise auf der Strecke bleiben. Und selbst die allerheiligste Handlung, die Wandlung, bleibt von derat abstrusen Handeln nicht verschohnt.
Effektvoll wird hier auf äussere Effekte gesetzt, die den Blick auf das wesentliche im wahrsten Sinne des Wortes vernebeln. Laut, bunt und effektvoll muss die Wandlung sein, nicht in stille und Ehrfurcht vollzogen. Eine Abart die wir nicht mehr als Gottesdienst bezeichnen können, sondern nur noch als "Veranstaltung". Der Mensch setzt sich selbst für den Menschen in Szene und bedient sich dafür hochheiligen Handlungen, die schamlos geschändet werden. Der Mensch feiert sich selbst und es scheint ihm entgangen zu sein, bewusst oder unbewusst, das es hier nicht mehr um Gott geht. Und nochetwas fällt uns aus. Die Veranstalter, insbesondere Kaplan Christian Olding, der mit diesem "Format" auch auf Tournee geht, spricht immer nur begeistert davon, wieviele Menschen er in seine blasphemistischen Auftritte bekommt. Masse statt Klasse scheint hier das Credo. Hauptsache die Kirche ist voll, wie, ist egal.


Und noch etwas wurde uns zugetragen. Ein neuer Trend scheint es zu sein, nicht nur den Gottesdienst an sich zu schänden, sondern das Gotteshaus gleich mit. St. Augustinus in Gelsenkirchen ist dafür leichtendes Beispiel. Der Altar steht in der Mitte, die Gemeinde drumherum drappiert und jetzt geht es erst richtig los. Statt Kreuz und Altar, steht der "Pfarrer" vor einer Leinwand auf der was auch immer abgespielt wird. Es bleibt festzustellen, das Kniebeugen, Verneigungen oder andere, eigentlich dem Lob Gottes dienende Körperhaltungen, nun einer Leinwand zukommen, die optische Eindrücke vermitteln soll. Muss man wirklich Filme im Gottesdienst sehen? Wird die Predigt durch Videos ersetzt? Anstatt Energie in Gotteslästerliche und Kirchenschänderische Kreativität zu setzen, sollte diese in die gesprochene Predigt investiert werden.








Aber das ist noch nicht alles, was St. Augustinus zu bieten hat. Wer zum Beispiel keine Lust auf Filmchen vor dem Altar hat, der setzt sich einfach in die "Chill Out Area" direkt nebenan und döst ein wenig vor sich hin. Es tut uns leid, aber das schlägt dem Fass den Boden aus. Sofaecke mit Teppichböden, wohin soll das noch führen? Diese Dinge sind verdammungswürde und gehören rückgängig gemacht. Dabei fällt mir passenderweise ein Zitat von Walter Kardinal Kasper ein, welches er in seiner Predigt zur Seligsprechung der 4 Lübecker Märtyer gesprochen hat "Das Christentum ist keine Wellnessreligion" Anscheinend versucht man aber, genau das so hinzubekommen.









Zu guter letzt, möchte ich mit einem Satz unseres Herrn enden, der einigen Leuten zu denken geben sollte.
Luk Kap. 19 Vers 46

dicens illis scriptum est quia domus mea domus orationis est vos autem fecistis illam speluncam latronum 
Er sagte zu ihnen: In der Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.




08.10.2013                                                                                                                                                                                  Hadrian